Vom Schulhof an die Spitze Ehemalige Schülerband „Echoes" ist auf den Spuren von „Pink Floyd"

Stefan Scherer, Westfalenpost
Die Aschaffenburger wissen genau, was das beste an Nordrhein-Westfalen ist: „WDR4! Immer wenn wir in der Gegend sind, hören wir den Sender. Einfach klasse", sind sich die Jungs der weltweit führenden Pink-Floyd-Tribute-Band „Echoes" einig. Aha, die Psychedelic-Rocker lassen sich also gern von Freddy Quinn, Engelbert oder Nicole berieseln — selbstverständlich auch auf dem Weg nach Balve.

Der Auftritt war für sie etwas Besonderes. „Wir haben noch nie in einer Höhle gespielt und sind begeistert von der Kulisse. Schade, dass wir unsere XXL-Show nicht aufbauen können, weil es zu eng ist", sagt Schlagzeuger und Gründungsmitglied Steffen Maier. Die XXL-Show ist ein Erlebnis, das ganz nah an den Bombast von Pink-Floyd herankommt. „Eins zu eins sind die Spektakel nicht zu reproduzieren, das ist nicht finanzierbar, außer wir würden 200 Euro Eintritt nehmen."

Trotzdem gibt es nur in Australien eine Band, die den Deutschen in diesem Punkt das Wasser reichen kann. „Wir haben eine speziell für uns designte Lichtshow. Bei uns gibt es Pink Floyd in etwa im Eins-zu-Drei-Format", sagt Steffen Maier.

Dass die Band so groß würde, hätten sich die Mitglieder niemals erträumt. „Wir waren doch nur eine Schülerband, die ein bisschen musizieren wollte", sagt Keyboarder Paul Kunkel. Oliver Hartmann ist Profimusiker und sorgt für das David-Gilmour-Feeling bei den „Echoes". Als Pink Floyd ihre größten Erfolge feierten, war an diese beiden Fans noch gar nicht zu denken. Sie feierten in der Höhle dennoch in der ersten Reihe vor der Bühne.



Veröffentlicht am:
17:55:05 16.10.2009 von CMS System Benutzer

Letzte Aktualisierung
17:57:22 24.10.2009